Wirtschaftsstrafrecht


Die Kanzlei Dr. Schmitz ist auf Wirtschafts- und Unternehmensstrafrecht spezialisiert und vertritt Unternehmen sowie Geschäftsführer und Vorstände in allen straf- und ordnungswidrigkeitenrechtlichen Verfahren.  

Wir beraten und verteidigen bei Vorwürfen wie Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug auch im Zusammenhang mit Coronahilfen (§ 264 StGB), Kapitalanlagebetrug (§ 264 a StGB), Untreue (§ 266 StGB), sowie Korruptionsdelikten wie Bestechung (§ 334 StGB), Bestechlichkeit (§ 332 StGB), Vorteilsannahme (§331 StGB) und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr (§299 StGB).  

Wir begleitenDurchsuchungen, Ermittlungs- und Gerichtsverfahren sowie Rechtsmittelinstanzen und entwickeln individuelle Verteidigungsstrategien für Unternehmensleitungen und Aufsichtsgremien.   Auch für strafrechtliche Revisionen stehen wir zur Verfügung.  




Newsbeiträge zu Themen aus unserem Fachbereich

  • Trinkgelder in der Gastronomie – Zwischen Steuerfreiheit und Aufzeichnungspflicht

    Trinkgelder sind aus der Gastronomie kaum wegzudenken. Rechtlich betrachtet werfen sie jedoch immer wieder Fragen auf und können wegen Aufzeichnungspflichten bei nicht ordnungsgemäßer Kassenführung auch schnell zu strafrechtlichen Problemen führen. Grundsätzlich sind Trinkgelder an Arbeitnehmer nach § 3 Nr. 51 EStG steuerfrei. Eine Pflicht zur Erfassung im Lohnkonto besteht daher nicht. Komplexer wird die Situation…
  • Verwertung strafgerichtlicher Feststellungen

    Was passiert, wenn man nach einem steuerstrafrechtlichen Ermittlungsverfahren am Ende gerichtlich verurteilt wird? In einer Entscheidung des FG Hessen hatte der 8. Senat nochmals ausdrücklich klargestellt, dass strafgerichtliche Urteile durchaus auch auf Ebene der Finanzgerichte verwertet werden dürfen. Es heißt dort ausdrücklich: Der dieser Würdigung zugrunde liegende Sachverhalt ergibt sich zur Überzeugung des Senats nicht…
  • Verschärfung und Ergänzung der Strafvorschriften des AWG

    Das am 15.01.2026 vom Bundestag beschlossene Gesetz zu Sanktionen bei Verstößen gegen restriktive EU-Maßnahmen (19. Sanktionspaket der EU) ändert und erweitert die bestehenden Straf- und Ordnungswidrigkeitstatbestände sowie die Strafrahmen des Außenwirtschaftsstrafrechts. Es stellt die nunmehr schärfste Neuerung des Gesetztes im Zuge der Russlandsanktionen dar. Im Einzelnen bedeutet das:
  • Relevanz von Fahrgemeinschaften nach §§ 22, 23 Arbzg

    Der Europäische Gerichtshof hat jüngst im Rahmen eines Vorabentscheidungsersuchens geklärt, dass Fahrten mit vom Arbeitgeber bereitgestellten Fahrzeugen Arbeitszeit darstellen – und zwar sowohl für den Fahrer als auch für sämtliche Mitfahrer (EuGH, 09.10.2025 C‑110/24). Damit wird die Linie der deutschen ständiger Rechtsprechung klar bestätigt. Gerade im Baugewerbe ist es üblich, dass Arbeitnehmer in „Fahrgemeinschaften“ von…
  • Achtung bei DDP-Lieferungen aus China

    In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass besonders sogenannte DDP-Lieferungen (Delivered Duty Paid) im internationalen Handel erhebliche zollrechtliche und insbesondere strafrechtliche Risiken mit sich bringen. Besonders im Zusammenhang mit einem Herkunftsland: China. Viele Unternehmen sind sich nicht bewusst, dass bei dieser Lieferklausel der Verkäufer (hier oft der chinesische Exporteur) die Einfuhrabgaben übernimmt. Oder zumindest…
  • Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO – Nützlich nicht nur im Strafrecht?

    In einem aktuellen Verfahren wegen des Verdachts der Untreue (§ 266 StGB) konnten wir für unsere Mandantin – eine Hausverwaltungsgesellschaft – eine Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO erreichen. Ein toller Erfolg – und zwar eben nicht nur strafrechtlich! Gerade im Wirtschaftsstrafrecht ist eine solche Verfahrenseinstellung häufig das bestmögliche Ergebnis. Denn selbst eine vergleichsweise…